Newsletter Nr.02 - März 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
Herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe unseres Newsletters!
Mit diesem Newsletter möchten wir Sie quartalsweise über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen informieren. In dieser Ausgabe lesen Sie:
- Das Regionalmanagement stellt sich vor
- Neues Video zum funktionalen Raum EOE
- Welche Themen beim Auftaktseminar behandelt wurden
- Arbeitsgemeinschaft der grenzüberschreitenden funktionalen Räume gestartet
- Und: Förderwissen kompakt – Die drei Rollen in Interreg‑Projekten & Tipps für die Bildung einer grenzüberschreitenden Partnerschaft
Das Regionalmanagement stellt sich vor

links: Felicitas Sieweck
rechts: Julia Altenburg
Wir, das Team des Regionalmanagements der Trinationalen Region Eifel-Ostbelgien-Éislek haben unseren Sitz im Rathaus in Gerolstein. Von dort aus koordinieren wir die Zusammenarbeit im Lenkungsausschuss sowie die Projektförderung im Rahmen des Programms Interreg A Großregion im funktionalen Raum EOE. Als Regionalmanagerin berät und begleitet Felicitas Sieweck Projektantragsteller von der ersten Idee bis zur Einreichung ihrer Vorhaben. Zudem prüft sie die eingereichten Projektanträge sowohl hinsichtlich ihrer Zulässigkeit als auch ihres inhaltlichen Aufbaus. Auf dieser Grundlage bereitet sie die Entscheidungen des Lenkungsausschusses vor und unterstützt den gesamten Entscheidungsprozess. Ergänzend dazu übernimmt Julia Altenburg Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, um die Inhalte und Ergebnisse der Projekte sowie die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sichtbar zu machen. Außerdem kümmert sie sich um die Buchhaltung der Verwaltungsstruktur.
Neues Video zum funktionalen Raum EOE
Wir freuen uns, Ihnen ein neues Informationsvideo vorstellen zu können, das einen kompakten Einblick in die funktionalen Räume des Programms Interreg Großregion bietet. Das Video erläutert anschaulich, wie die funktionalen Räume entstanden sind, wie sie in das Programm eingebettet sind und welchen Beitrag sie zur nachhaltigen Entwicklung der Großregion leisten.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem funktionalen Raum Eifel–Ostbelgien–Éislek (EOE). Vorgestellt wird natürlich auch der funktionale Raum Eifel–Ostbelgien–Éislek (EOE), wobei wir nicht nur auf die Region selbst schauen, sondern auch die ersten Schritte von der Idee zum Projekt darstellen.
Das Video richtet sich an interessierte Kommunen, Organisationen und Projektträger, die mehr über die Funktionsweise und die Fördermöglichkeiten des EOE erfahren möchten – verständlich erklärt und übersichtlich dargestellt.
👉 Zum Video: [Hier klicken]
Wir wünschen viel Freude beim Anschauen!
Rückblick – Auftaktseminar Luxemburg

30.01.2026 in Luxemburg
Auftaktseminar der genehmigten Projekte und funktionalen Räume
Am 30. Januar 2026 fand im Ministerium für Wohnungsbau und Raumentwicklung in Luxemburg das Auftaktseminar für die im dritten Projektaufruf genehmigten Projekte sowie für die neun funktionalen Räume statt. Fast 80 Teilnehmende aus der gesamten Großregion – darunter Vertreterinnen und Vertreter von 22 geförderten Projekten, der funktionalen Räume sowie der Verwaltungs- und Programmstrukturen von Interreg Großregion – kamen zu diesem Austausch zusammen.
Das Seminar bot einen umfassenden Überblick über alle wesentlichen Schritte der Projektumsetzung. Nach den einleitenden Grußworten folgten die Vorstellung der Verwaltungsstrukturen, eine Kurzpräsentation aller neuen Projekte und detaillierte Informationen zu zentralen Themen wie Vertragsschließung, Berichtspflichten, Projektänderungen, Kommunikationsanforderungen und finanziellen Abläufen. Auch das IT‑Tool JEMS, das künftig für die Verwaltung der Projekte genutzt wird, wurde ausführlich vorgestellt.
Besonders wertvoll waren die Erfahrungsberichte laufender Projekte aus der Großregion, die praxisnahe Einblicke in Herausforderungen und Erfolgsfaktoren gewährten. Die Teilnehmenden hatten zudem die Gelegenheit, offene Punkte direkt mit der Verwaltungsbehörde und dem Gemeinsamen Sekretariat zu klären.
Für die funktionalen Räume war das Seminar zugleich eine wichtige Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und gemeinsame Themen zu identifizieren.
Das nächste Auftaktseminar wird voraussichtlich im Herbst 2026 stattfinden. Die federführenden Partner der bis dahin neu genehmigten Projekte werden rechtzeitig informiert.
Arbeitsgemeinschaft der grenzüberschreitenden funktionalen Räume gestartet

05.02.2026 in Grevenmacher
Am 5. Februar 2026 trafen sich in Grevenmacher erstmals Vertreterinnen und Vertreter der funktionalen Räume MOSE, EOE und EOM sowie des Eurodistrict PAMINA mit den federführenden Ressorts der Ministerien und der Staatskanzlei Rheinland‑Pfalz sowie der ADD Trier. Ziel des Treffens war es, die bestehenden Kooperationsräume stärker miteinander zu vernetzen und einen regelmäßigen fachlichen Austausch zu etablieren.
Nach einer kurzen Einführung stellten die Räume ihre Strukturen, aktuellen Herausforderungen und ausgewählte Projekte vor. Im Anschluss wurden der aktuelle Stand zum Tag der Regionen in Trier sowie Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert. Außerdem erhielten die Teilnehmenden einen Überblick über den Sachstand des Landesentwicklungsplans 5 (LEP 5).
Zum Abschluss wurden Themen für weitere Treffen gesammelt. Alle Beteiligten sprachen sich für eine Fortsetzung des Formats aus. Das nächste Treffen soll im zweiten Halbjahr 2026 stattfinden.

Förderwissen kompakt: Die drei Rollen in Interreg‑Projekten & Tipps für die Bildung einer grenzüberschreitenden Partnerschaft
In Interreg‑Projekten übernehmen die beteiligten Organisationen unterschiedliche Rollen, die klar voneinander abgegrenzt sind und gemeinsam ein funktionierendes Projektmanagement sicherstellen.
1. Federführender Partner (Lead Partner)
Der federführende Partner übernimmt die Gesamtkoordination des Projekts. Er ist alleiniger Ansprechpartner gegenüber dem Programm, reicht den Langantrag über JEMS ein und koordiniert die Umsetzung der Aktivitäten zwischen allen finanziellen Partnern. Er sammelt die Mittelabrufe, konsolidiert sie und erhält die EFRE‑Mittel, die er anschließend an die Partner weiterleitet. Damit trägt er die administrative und finanzielle Hauptverantwortung für das Projekt.
2. Finanzielle Partner
Finanzielle Partner wirken aktiv an der Umsetzung des Projekts mit, führen eigene Aktivitäten durch und verwalten ein eigenes Projektbudget. Sie bringen fachliche Expertise ein, tragen Kosten selbst und erhalten dafür EFRE‑Mittel entsprechend ihrer förderfähigen Ausgaben. Finanzielle Partner können öffentliche oder private Einrichtungen sein – entscheidend ist ihre thematische Kompetenz.
3. Strategische Partner
Strategische Partner unterstützen das Projekt mit Know‑how, Erfahrung oder Netzwerken, ohne jedoch ein eigenes Budget zu verwalten oder EFRE‑Mittel zu erhalten. Sie leisten einen wichtigen inhaltlichen Beitrag, wirken aber nicht finanziell oder administrativ am Projekt mit.
Neben der Rollenverteilung ist die Auswahl der richtigen Partner entscheidend für den Projekterfolg. Jedes Interreg‑Projekt erfordert mindestens zwei Partner aus zwei verschiedenen Mitgliedstaaten; grenzüberschreitende Strukturen wie ein EVTZ können sogar alleiniger Projektträger sein. Um geeignete Partner zu finden, lohnt sich der Blick auf die erforderlichen Kompetenzen: Welche technischen oder wissenschaftlichen Fähigkeiten werden im Projekt benötigt? Verfügt der potenzielle Partner über die fachlichen und administrativen Kapazitäten zur verlässlichen Umsetzung? Ebenso wichtig ist die regionale Verankerung: Das Wirkungsgebiet des Partners sollte sinnvoll zum förderfähigen Gebiet passen und die Strukturen ideal ergänzen. Auch Synergien spielen eine zentrale Rolle – also die Frage, welche zusätzlichen Mehrwerte durch das Zusammenspiel verschiedener Partner entstehen. Eine ausgewogene Partnerschaft zeichnet sich darüber hinaus durch ein Gleichgewicht an Ressourcen, Verantwortlichkeiten und territorialen Zuständigkeiten aus. Nicht zuletzt sollte die Motivation aller Beteiligten gleichermaßen hoch sein, das Projekt gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen.
Save the Date:
Am 8. und 9. Juni findet in Trier der Bundeskongress "Tag der Regionen" statt. Wir laden Sie herzlich ein, unseren Stand zu besuchen und sich über unsere Arbeit zu informieren.
Bleiben Sie dabei!
Besuchen Sie unsere Website (www.fr-eoe.eu) und folgen Sie uns in den Sozialen Medien.
Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen frohe Ostertage.





